Formel 1-Rennkalender 2017

Die Formel 1 ist auch im Jahr 2017 weit mehr als nur ein aus 20 Autos bestehender Zirkus, der an Wochenenden gelegentlich im Kreis herumfährt. Seit Jahren verfolge ich die manchmal mehr und manchmal weniger spannenden Rennen der Königsklasse des Motorsports.

Foto des Sauber F1 C36-Rennwagens von 2017 - Bild/Lizenz: Renzopaso (Artes Max, flickr); BY-SA 2.0

Das Schweizer Sauber F1 Team startet dieses Jahr in seine 25. Formel 1-Saison. Bild/Lizenz: Artes Max (User Renzopaso auf flickr.com); CC BY-SA 2.0

Die neue Saison steht in den Startlöchern und für all diejenigen unter euch, welche sich die Daten der jeweiligen Qualifyings/Rennen schlecht einprägen können, habe ich einen simplen Rennkalender erstellt, welchen ihr euch ausdrucken und an einem Ort eurer Wahl aufhängen könnt.

Den Formel 1-Kalender 2017 in einer druckfreundlichen PDF-Version könnt ihr hier herunterladen:

PDF Download IconFormel 1-Rennkalender 2017

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Vereinfachte Installation von Brother-Geräten unter Linux

Ein Erfahrungsbericht über die vereinfachte Installation von Brother-Geräten unter Linux.

Als ich neulich einen PC mit Ubuntu Linux 16.04.1 LTS aufsetzte, war mir schon von vornherein bewusst, dass ich bei der Treiber-Installation meines Brother-Druckers unter Ubuntu wohl oder übel das Terminal in Anspruch nehmen muss. Benutzerfreundlichkeit und das Terminal unter Linux sind bekanntlich zwei Dinge, die für viele User nicht immer miteinander vereinbar sind.

In der Vergangenheit war für die Installation von Brother-Geräten unter Linux noch einiges an Handarbeit notwendig, um diese Geräte beispielsweise unter Ubuntu zum Laufen zu bringen.

Während die Linux-Drucker-/Scannertreiber für das etwas ältere Multifunktionsgerät MFC-7440N einer Bekannten auf der Support-Seite von Brother nach wie vor zum Download bereit stehen…

Screenshot der Linux-Treiber-Download-Website (brother.com)

Screenshot der Brother-Support-Website

…sieht es so aus, als hätte Brother die Linux-Unterstützung für meinen Farblaserdrucker HL-4050CDN (zumindest offiziell) eingestellt. Als Betriebssystem lässt sich im Moment jedenfalls nur noch „Windows“ „Mac“ oder „Mobil“ auswählen.

Screenshot der Treiber-Download-Website (brother.com)

Screenshot der Brother-Support-Website

Weil Brother die Installationsprozedur seiner Geräte unter Linux in den letzten Jahren enorm vereinfacht hat und nun das sogennante „Driver Install Tool“ bereitstellt, habe ich dieses Tool für die Installation des MFC-7440N-Multifunktionsgeräts probeweise in Anspruch genommen.

Da es sich beim Driver Install Tool im Prinzip um ein Script handelt, erfolgt die Installation des Geräts zwar nach wie vor über das Terminal, ist aber um einiges bequemer als das manuelle Herunterladen von Dateien und die anschliessende Konfiguration.

Um das Driver Install Tool herunterzuladen, sucht man auf der Support-Seite von Brother zuerst nach seinem Gerät. Dazu tippt man den Namen seines Geräts in die Suchmaske ein und bestätigt mit ENTER.

Hat man dieses gefunden, klickt man auf Downloads, wählt bei BS-Familie Linux und bei BS-Version Linux (rpm) (Anm.: geeignet für CentOS, Fedora, OpenSuse, etc.) oder Linux (deb) (Anm.: geeignet für Debian, Ubuntu, Linux Mint, etc.) aus.

Wenn Linux nicht in der Liste der unterstützten Betriebssysteme auftaucht, kann man das Driver Install Tool eines anderen Modells herunterladen. Aber dazu später mehr.

Screenshot der Linux-Treiber-Download-Website (brother.com)

Screenshot der Brother-Support-Website

Sobald das Brother Install Tool erfolgreich heruntergeladen wurde, wechselt man im Terminal in das entsprechende Download-Verzeichnis, in welchem sich die heruntergeladene gz-Datei befindet. Beispiel:

cd home/benutzername/Downloads

Nun entpackt man die gz-Datei mit „gunzip linux-brprinter-installer-*.*.*-*.gz“ (wobei die *-Sterne entsprechend durch die im Dateinamen ersichtlichen Zahlen ersetzt werden müssen!). Beispiel:

gunzip linux-brprinter-installer-2.1.1-1.gz

Hat man die Datei erfolgreich entpackt, gibt man für die Installation als superuser („Administrator“) noch „su“ oder „sudo su“ in das Terminal ein, gefolgt von der ENTER-Taste und dem entsprechenden root-Passwort.

Als superuser gibt man nun „sh linux-brprinter-installer-*.*.*-*“ ein, gefolgt von dem Namen des jeweiligen Brother-Geräts, welches man installieren möchte (wobei die *-Sterne wiederum durch die entsprechenden Zahlen der zuvor entpackten Datei ersetzt werden müssen). Beispiel für die Installation eines Brother MFC-6490CW:

sh linux-brprinter-installer-2.1.1-1 MFC-6490CW

Nun startet das eigentliche Installationsprozedere, welches trotz englischer Sprache weitgehend selbsterklärend sein dürfte. Man bestätigt jeweils mit Y (Yes), dass man mit den Lizenzbestimmungen einverstanden ist und der Rest erledigt das Tool eigentlich von selbst. Natürlich lassen sich im Verlauf der Installation durch das Script auch Netzwerkdrucker unter Eingabe der entsprechenden IP-Adresse konfigurieren.

Das Brother Script lädt die Treiber-Installationsdateien, welche man vor Jahren noch manuell herunterladen musste, automatisch in den Download-Ordner herunter und installiert diese auf dem Linux-Rechner.

Mit dem Driver Install Tool lassen sich übrigens auch sämtliche Drucker- und Scannertreiber für alle unter Linux lauffähigen Brother-Geräte installieren. Es handelt sich im Prinzip um eine Universal-Installationsdatei für alle Brother-Modelle.

Da ich die Installationsdateien für meinen HL-4050CDN Farblaserdrucker – welche für eine manuelle Installation notwendig gewesen wären – aus oben genannten Gründen nicht mehr herunterladen konnte, habe ich deshalb das Driver Install Tool eines anderen Brother-Geräts (z.B. MFC-6490CW) heruntergeladen und nach dem Entpacken der heruntergeladenen gz-Datei bei deren Ausführung im Terminal hinten den Namen des zu installierenden Geräts (in meinem Fall HL-4050CDN) eingegeben:

sh linux-brprinter-installer-2.1.1-1 HL-4050CDN

Fazit: Die Installation über das Brother Driver Install Tool hat bei allen Geräten wunderbar geklappt. Ich muss sagen, dass Brother die Benutzer mit der Bereitstellung dieses Scripts in Sachen Geräte-Unterstützung unter Linux vorbildlich versorgt. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinen bisherigen Brother-Geräten, den ergiebigen Kartuschen und übrigens auch mit dem freundlichen und zuvorkommenden Service/Kundendienst.

Hinweis: Wer die Installation seines Brother-Geräts unter Linux manuell – in gewohnter Art und Weise – ohne das Driver Install Tool von Brother durchführen möchte, und dazu eine deutschsprachige Anleitung sucht, findet eine ausführliche Beschreibung im Blog von Didi.

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VLC Media Player bleibt bei MP4-Datei im Standbild stehen

Nachdem ich neulich im VLC Media Player unter Ubuntu Linux 16.04 LTS eine MP4-Datei (H264) mit einer Infrarot-Nachtsicht-Aufnahme abspielen wollte, fror das Bild des Videos bereits beim Klick auf den Wiedergabe-Button ein. Andere, am Tageslicht aufgenommene MP4-Videos konnte der VLC Media Player jedoch problemlos wiedergeben.

Also dachte ich zuerst, dass es sich hierbei um eine beschädigte Datei handeln muss. Doch hatten andere Multimedia-Player wie beispielsweise Totem oder Gnome MPlayer mit dieser „beschädigten“ MP4-Datei kein Problem und spielten das Video einwandfrei ab.

Da der VLC Media Player bekanntlich in der Lage ist, praktisch alle Audio- und Video-Codecs abzuspielen, wunderte ich mich über das Hängen dieses Videos. Denn an einem noch nicht installierten, fehlenden Codec konnte es meines Erachtens nicht liegen.

Die Datei muss also doch beschädigt sein – dachte ich zu diesem Zeitpunkt.

Doch als ich die Konfiguration des VLC Media Players ein wenig genauer betrachtet habe, ist mir die Einstellung „Datei-Cachewert (ms)“ aufgefallen. Dieser Punkt ist in den Einstellungen des VLC Media Players meiner Meinung nach nicht so leicht zu finden.

Man öffnet dazu den VLC Media Player und klickt in der Menüleiste auf „Werkzeuge“ und dann auf „Einstellungen“.

Screenshot VLC Media Player (1)

Darauf erscheint das Fenster „Einfache Einstellungen“.

VLC Media Player Screenshot (2)

Nun wollen wir alle Einstellungsmöglichkeiten des VLC Media Players anzeigen lassen. Dazu klickt man unten links bei „Einstellungen zeigen“ zuerst auf „Alle“. Nun haben wir das Fenster „Erweiterte Einstellungen“ vor uns auf dem Bildschirm.

Screenshot VLC Media Player (3)

Jetzt klicken wir auf den Menüpunkt „Input/Codecs“ (Hinweis: In manchen Versionen des VLC Media Players heisst dieser Menüpunkt eingedeutscht auch „Eingang/Codecs“).

Nun scrollen wir auf der rechten Seite dieses Fensters ziemlich weit nach unten bis wir den Punkt „Datei-Cachewert (ms) sehen. In der Standardeinstellung des VLC Media Players ist der Datei-Cachewert auf 300 ms gesetzt.

Nachdem ich diesen Wert experimentell auf 600 ms angepasst hatte, lief auch das Infrarot-MP4-Video tadellos. Selbstverständlich kann man dort auch einen anderen Wert als 600 eintragen. Anschliessend nicht vergessen, rechts unten auf den „Speichern“-Button zu klicken.

Bei mir hat es geholfen; das besagte Nachtsicht-Video bleibt jetzt nicht mehr hängen.

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