Ein ganzer Monat ohne Facebook

Vor gut einem Monat habe ich mich entschieden, meinen Facebook-Account dauerhaft zu löschen. Der Entscheid fiel nicht leicht, schliesslich bietet Facebook hervorragende Möglichkeiten mit alten Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu bleiben.

Ein halbes Jahr lang habe ich Facebook aktiv genutzt und von Anfang an feststellen müssen, dass es die Firma Facebook Inc. mit der Privatsphäre seiner Nutzer nicht so ganz genau nimmt.

Bild von Mark Zuckerberg

Hat gut lachen: Facebook-CEO Mark Zuckerberg macht Schätzungen zufolge 150 Millionen Dollar Umsatz pro Jahr und ist nicht unbedingt ein Verfechter des Datenschutzes und der Privatsphäre seiner „Kunden“. Bildquelle: Wikipedia, Nutzer: Blueag9 / Lizenz: Creative Commons U.S. BY-2.5

Deshalb bin ich froh, dass die nervigen Werbeeinblendungen an der rechten Seite und die „I like“-Buttons für mich seit vier Wochen endgültig Vergangenheit sind.

Vermisst habe ich es bisher noch nicht. Ich habe festgestellt, dass ich viel mehr Zeit für sinnvollere Sachen wie Lesen und Sport übrig habe.

Trotzdem bin ich gespannt, ob sich das ab September verfügbare, quelloffene soziale Netzwerk Diaspora gegen die datensammelwütige Konkurrenz von Zuckerberg behaupten kann.

Bild: Diaspora-Logo / www.joindiaspora.com

Mit Diaspora soll bald eine freie Alternative zu herkömmlichen sozialen Netzwerken entstehen. Bildquelle: identi.ca/joindiaspora | joindiaspora.com

Diaspora wurde von vier Studenten ins Leben gerufen, mit dem Ziel, dem Nutzer persönlich die Kontrolle über seine Privatsphäre zu ermöglichen und eine freie Alternative zu anderen „social networks“ auf die Beine zu stellen. Diaspora befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklung, soll aber noch im 3. Quartal dieses Jahres verfügbar sein.

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