OpenOffice und LibreOffice im Vergleich 2014

Historisches

OpenOffice.org war eine quelloffene Bürosoftware, welche im Jahr 2000 aus dem Quellcode des kommerziellen Office-Programms StarOffice hervorgegangen ist. Teil von OpenOffice.org waren die Anwendungen Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentationen), Draw (Zeichnen), Base (Datenbanken) sowie Math (Formel-Editor).

Im September 2010 haben zahlreiche Entwickler der Office-Suite OpenOffice.org dem Projekt – wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Firma Oracle – den Rücken gekehrt und das LibreOffice-Projekt gegründet, welches von der Stiftung The Document Foundation getragen wird. Grundlage für LibreOffice war der Quellcode von OpenOffice.org.

Daraufhin hat sich Oracle im Juni 2011 komplett aus dem OpenOffice.org-Projekt zurückgezogen und die Entwicklung sowie die Markenrechte von OpenOffice.org in die Hände der Apache Software Foundation gelegt, welche das Office-Paket von OpenOffice.org in Apache OpenOffice umbenannte.

Co-Existenz zwischen Apache OpenOffice und LibreOffice

Seitdem (Stand: Juni 2014) herrscht eine Co-Existenz zwischen den beiden kostenlosen Office-Programmen, was vor allem bei EDV-Laien nach wie vor zu Verwirrungen führt.

Nachdem OpenOffice.org jahrelang zur Standardinstallation der meisten Linux-Distributionen gehörte, wird heutzutage LibreOffice vorinstalliert. Bei den meisten Distributionen ist OpenOffice gar nicht mehr in den offiziellen Repositories vorhanden und somit im Linux-Umfeld fast schon etwas von der Bildfläche verschwunden.

Apache OpenOffice Logo LibreOffice Logo

 

Apache OpenOffice: Totgesagte leben länger

Obwohl die Entwicklung bei LibreOffice (kurz LibO) – aufgrund der vielen Entwickler – sehr zügig vorangeht, sollte man Apache OpenOffice (kurz AOO) keineswegs abschreiben. Erst kürzlich wurde wieder eine neue, verbesserte OpenOffice-Version veröffentlicht.

Ausserdem erfreut sich OpenOffice unter Windows-Anwendern immer noch grosser Beliebtheit, da die Marke OpenOffice traditionell für eine kostenlose aber ebenbürtige MS-Office-Alternative steht. Des Weiteren dürfen die Entwickler der Apache Software Foundation bei der Entwicklung von Apache OpenOffice auf die Unterstützung des IT-Giganten IBM zählen.

IBM hat in Version 4.0 von OpenOffice beispielsweise eine Seitenleiste integriert, mit welcher man Zugriff auf die wichtigsten Funktionen der Textverarbeitung, der Tabellenkalkulation sowie des Zeichenprogramms erhält.

Zum Entwicklerteam von LibreOffice gehören nicht nur ehemalige OpenOffice.org-Entwickler, sondern auch zahlreiche bekannte Unternehmen aus dem Open-Source-Umfeld wie z.B. Red Hat, Univention, SUSE und Google. Auch Canonical, die Firma hinter dem beliebten Linux-Betriebssystem Ubuntu, zählt zu den Unterstützern von LibreOffice.

Kompatibilität zwischen Apache OpenOffice, LibreOffice und MS-Office

Wie schon OpenOffice.org verwenden auch Apache OpenOffice und LibreOffice das OpenDocument-Format (kurz: ODF) als Standard-Dateiformat. Dieses entspricht der internationalen ISO-Norm ISO/IEC 26300.

Mit diesem Dokumenten-Standard bleibt gewährleistet, dass ODF-Dateien mit beiden freien Officepaketen erstellt, gelesen und verändert werden können, egal ob diese ursprünglich mit Apache OpenOffice oder mit LibreOffice erstellt wurden.

Im Hinblick auf die verbreiteten Microsoft-Formate (doc, docx, xls, xlsx, ppt, pptx, usw.) sind beide Open-Source-Projekte bestrebt, eine gute Kompatibilität zu gewährleisten. Mit jedem grösseren Update wird die Darstellung dieser Formate wieder ein Stück verbessert.

Zu erwähnen ist, dass es für die Entwickler von Apache und The Document Foundation schwierig ist, eine 100 %ige Kompatibilität mit MS-Formaten zu gewährleisten, da Microsoft die Spezifikationen seiner eigenen Formate absichtlich nicht vollständig der Öffentlichkeit freigibt, um seine Monopolstellung im Software-Bereich zu bewahren. Diese traurige Tatsache hindert viele Unternehmen daran, auf freie Software umzusteigen.

Aussehen

Die Optik von Apache OpenOffice und LibreOffice ähnelt visuell sehr der 2003er-Version von MS-Office. Aber auch Umsteiger anderer MS-Office-Versionen dürften sich mit ein bisschen Lernbereitschaft mit den freien MS-Office-Alternativen rasch zurechtfinden.

Screenshots der Linux-Version von Apache OpenOffice 4.1 (zum Vergrössern anklicken)

Screenshots der Linux-Version von LibreOffice 4.1 (zum Vergrössern anklicken)

Die Namen der einzelnen Programmmodule sind bei Apache OpenOffice und LibreOffice dieselben geblieben; doch unterscheiden sich die Programmsymbole der beiden Office-Suiten weitgehend voneinander.

Vergleich: Apache OpenOffice und LibreOffice Programm-Symbole

Auffällig ist, dass Apache für OpenOffice dieselben Programmicons verwendet, wie das „Vorgänger“-Projekt OpenOffice.org. The Document Foundation hat die Icons von LibreOffice stattdessen ganz dem Logo der eigenen Stiftung angepasst.

Kosten / Lizenz

Für den normalen Endanwender dürfte die Lizenz des Quellcodes der beiden Office-Suiten keine grosse Rolle spielen. Schliesslich ist die Benutzung von Apache OpenOffice und LibreOffice für die meisten Menschen eine Kostenfrage. Beide Office-Pakete sind und bleiben der Öffentlichkeit weiterhin sowohl in Binärform für GNU/Linux, Windows und Mac OS X als auch im Quelltext kostenlos zugänglich.

Anders sieht es bei Software-Entwicklern aus. Apache OpenOffice und LibreOffice stehen beide unter zwei verschiedenen freien Software-Lizenzen. Während Apache das OpenOffice-Projekt unter die hauseigene Apache-Lizenz v2.0 stellte, hat The Document Foundation das LibreOffice-Projekt dreifachlizensiert. LibreOffice steht nicht nur unter der General Public License v3+ (GPL), sondern auch wahlweise unter der Lesser General Public License v3+ (LGPL) und der Mozilla Public License v2.0.

Die Apache Lizenz v2.0 ist mit der (Lesser) General Public License v3 kompatibel, andersrum aber nicht. Als Folge daraus können Änderungen am Quellcode von Apache OpenOffice vom LibreOffice-Team in dessen Sourcecode übernommen werden, umgekehrt jedoch nicht.

Dies ist ein entscheidender Nachteil von Apache OpenOffice in Sachen Lizenzierung. LibreOffice kann sich sozusagen „legal“ am Code von OpenOffice bedienen, da dies die liberale Apache Lizenz zulässt.

Die von der Firma IBM in Apache OpenOffice 4.0 integrierte – oben erwähnte – Seitenleiste konnte von den LibreOffice-Entwicklern aufgrund dessen in LibreOffice 4.2 eingefügt werden. Die Seitenleiste ist in LibreOffice übrigens zwar standardmässig deaktiviert, kann aber im Menüpunkt Ansicht -> Seitenleiste dauerhaft aktiviert werden.

Apache OpenOffice Writer

Apache OpenOffice Writer 4.1 unter Ubuntu Linux mit Seitenleiste (siehe rechts vom Bild)


Fazit

Für Otto-Normal-Benutzer spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob man sich für Apache OpenOffice oder LibreOffice entscheidet. Beide MS-Office-Alternativen sind kostenlos für alle verbreiteten Betriebssysteme herunterladbar. Bei der Entwicklung von Apache OpenOffice legen die Entwickler hohen Wert auf Stabilität und Zuverlässigkeit. Bei LibreOffice liegt der Fokus bei der Entwicklung vor allem auf der Integration neuer Funktionen und Verbesserungen. Dies ist zumindest mein persönlicher Eindruck.

Tipp für ältere, leistungsschwache Computer

Sowohl Apache OpenOffice als auch LibreOffice eignen sich problemlos auch für ältere Computer – sofern genügend CPU-Leistung und Arbeitsspeicher vorhanden ist. Wer jedoch zuhause einen – aus heutiger Sicht – leistungsschwachen PC stehen hat und für diesen ein leichtgewichtiges Schreibprogramm sowie eine ressourcensparende Tabellenkalkulation sucht, findet vielleicht auch in Abiword und Gnumeric eine Alternative. Beide sind ebenfalls Open-Source und kostenlos.

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28 Responses to OpenOffice und LibreOffice im Vergleich 2014

  1. thoys says:

    Hallo,

    dein Fazit ist genau richtig, im Prinzip gibt es nicht viel Unterschied.

    Außer, dass bei den Anwendern Verwirrung gestiftet wird, bringt das ganze nicht viel. Ich habe auch schonmal E-Mails an die Entwickler geschrieben, warum sie sich nicht einfach zusammen tun – also nachdem oracle das an Apache freigegeben hatte.
    Es kam zurück, dass die Projekte mitlerweile zu weit außeinander seien.

    Ich halte das für ein typisches Problem der freien Software. Anstatt sich zusammen zu tun und ein wirklich gutes Produkt zu schaffen, will jeder sein eigenes Süppchen kochen. Bei vielen anderen Projekten ist das auch gut so – heterogenität ist wichtig – nur bei LibO und AOO hat man das Gefühl, dass hier Ressourcen vergeudet werden, da eh voneinander abgeschaut wird – siehe Seitenleiste.

    Also mein Appell an Apache und die Foundation von LibOO: Tut euch zusammen und schafft was tolles – gemeinsam!

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    • Marco Peter says:

      Hallo thoys,

      dem kann ich mich nur anschliessen. Anstatt die Ressourcen zu verschwenden, sollten sich die beiden Projekte wieder zusammenschliessen. Je früher umso besser! Gemeinsam wären sie um einiges effizienter!

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      • Nico says:

        Ich stimme dem nicht unbedingt zu. Verschiedene Projekte, verschiedene Ideen/Prioritäten/… . Aus der Vielfalt kann wieder etwas neues besseres und innovatives entstehen. Hier profitiert natürlich Libre Office, denn wie im Artikel steht haben sie die Sidebar von Open Office mal eben übernommen.

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        • Hill says:

          Wenn es genug ehrliche Menschen geben würde die nicht nur auf eigenen Vorteil auswähren, würde sich ein Projekt wie Libreoffice nicht halten können… mal ehrlich wir reden hier von Open Source… da gehen ein paar Entwickler, machen ihr eigenes Bier mit den bereits gemeinsam erbauten Dingen —-> Völlig ok

          Dann aber die Lizenzen so zu nehmen, dass die andere Seite sich nicht bedienen kann aber dann selbst bei diesen Bedienen ist absolut Parasitär und sollte auch in keiner Weise unterstützt werden.

          Sorry aber das gerade in Linux sich dann Libre Office nach sollchen Aktionen durchsetzt… kann ich nicht verstehen, wär ich der Herausgeber einer Linux Distribution, wäre bei mir ganz klar aus den oben genannten Gründen Libre Office nicht drin, das ist wirklich eine Frage von Fairness, und Fairness ist ein wesentlicher Bestandteil von Open Source.

          Entweder beide Seiten profitieren voneinander oder beide machen ihr eigenes Ding, aber nicht auf diese Linke Tour ! Libre Office kommt mir auf jedenfall auf keinen PC

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    • Paul says:

      AOL ist jedoch als andropen Office die mit weitemAbstand beste Lösung für Android. Da kann selbst Office 365 überhaupt nicht mithalten.
      Einen Zusammenschluss beider freien Office Pakete begrüße ich shr uns kann das nur für die Zukunft hoffen.

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  2. Elinoy says:

    Das OpenOffice gespendet wurde und jetzt von der Apache Foundation getragen wird, wusste ich noch gar nicht.

    Was genau ist denn jetzt am Ende der Grund dafür, das die beiden Projekte nicht zusammengeführt werden? Das was aktuell passiert, sieht für mich extrem nach verschwendeten Ressourcen aus, oder übersehe ich da etwas?

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    • Marco Peter says:

      Hallo Elinoy,

      Du bist mit Deiner Meinung nicht alleine. Auch thoys hat in seinem Kommentar geschrieben, dass er der Auffassung ist, dass es Ressourcenverschwendung ist, solange sich LibO und AOO „konkurrenzieren“, anstatt zusammen an einem gemeinsamen Office-Produkt zu arbeiten. Ich persönlich sehe das genauso. Solche „Abspaltungen“ sind sicher nicht immer zum Vorteil von freier Software.

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  3. Torsten says:

    Sehr guter Artikel, hat mir sehr gefallen!
    Gut, sachlich, informativ und auch objektiv. 😉

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  4. Schliesse ich mich an, es wäre besser wenn die beide wieder zu einander finden. Nutze OO/LibO schon seit viele viele Jahren und installiere es bei Kunden, man braucht kein MS für Office.

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    • Günther Wassenaar says:

      Ich nutzte Office schon als Star Office, vor vielen Jahren, habe immer darauf hingewiesen, dass es nicht nur eine Alternative zu MS ist, sondern obwohl kostenlos – leistungsfähiger war und ist als der Marktführer. Bei MS Office sucht man Umwandlungen anderer Formate in die Struktur von MS Office vergeblich. Das hat microsoft als Marktführer nicht nötig.

      Bei mir kam auf WINDOWS Rechnern und jetzt bei Linux erst recht kein MS Office zur Anwendung, auch wenn einige Formatierungen darunter gelitten haben.

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  5. Botho Kaesmeier says:

    Eine wirklich gut recherchierte / aufgemachte Übersicht, vielen Dank! Habe beide Pakete einige Zeit genutzt und auch die aktuellsten Versionen teste ich immer wieder mal an.

    Wenn ich mittlerweile persönlich auch SoftMaker FreeOffice bevorzuge aufgrund der deutlich besseren Microsoft-Office-Kompatibilität, des geringeren Ressourcenhungers und der komfortableren Oberfläche. Das ist zwar nicht Open Source, aber auch gratis (Linux und Windows), und (noch) nicht so weit verbreitet wie die beiden Besprochenen.

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  6. oegi says:

    Ich befürworte die getrennte Entwicklung der beiden Office-Suiten. Da sie beide das ODF Format als Standard-Dateiformat verwenden bleiben sie interoperabel, können sich aber bezüglich Funktionsumfang in eine eigene Richtung entwickeln.
    Als Anwender ist es nur gut, aus konkurrenzierenden, unterschiedlichen Produkten wählen zu können. Auch für die Programmierer, bzw. für die dahinter stehenden Firmen, kann es von Vorteil sein, für eine engere Zielgruppe zu entwickeln: Man kann auf Funktionen verzichten, d.h. gewissen Ballast abwerfen und dafür in spezialisiertere Funktionen investieren.
    (Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass AOO sich in Richtung Unternehmensumfeld und LO eher in Richtung Heimanwender / KMU bewegt/bewegen wird. Wofür ich aber keinerlei Belege habe.)
    Allerdings schliesse ich mich bezüglich der Lizenzen den Bedenken meiner Vorredner an: Es ist schade, können die Projekte nicht weiterhin Code austauschen, es ist vor allem dies, was die Effizienz mindert.
    Gruss
    oegi

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  7. Ronin says:

    Hallo danke für den Bericht.

    Ich selber habe gerade von OpenOffice zu LibreOffice gewechselt, da mein OpenOffice ständig abgeschmiert ist. Hatte ein Text Dokument mit mehreren Tabellen welches sich mit OpenOffice nicht mehr öffnen lies.
    LibreOffice hatte damit keine Probleme, soviel zur Stablität von OpenOffice.
    Ich stimme oegi zu, es ist gut dass es verschiedene Alternativen zu MS Office gibt.
    Soft Maker FreeOffice kenn ich noch nicht werd ich aber bestimmt auch mal testen, jedoch bin ich OpenSource Fan. Da sich somit jeder der sich damit auskennt das Programm „verbessern“ bzw funktionen die er braucht hinzufügen kann.
    Es ist super dass es Leute wie MacroPeter gibt die einen Blog über solche Programme verfassen damit sich Anwender einen bessern Überblick über diese verschaffen können. Daher noch einmal Danke sehr.

    Gruss
    Ronin

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    • Chrism says:

      Hi, genau aus dem Grund bin ich nun auch gewechselt. Openoffice ist ständig abgestürzt beim Öffnen des Dokuments. Libreoffice hat damit keine Probleme.
      Vom Funktionsumfang mögen sich beide nichts nehmen, finde jedoch die Optik von Openoffice (eventuell aus Gewohnheit) besser. Die Icons bei Libreoffice lassen sich auf Windows, zumindest bei mir, nicht immer fehlerfrei erkennen. Auch habe ich die Sidebar noch nicht entdeckt. Openoffice mit der Stabilität von Libreoffice und ich bin Happy 😉

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  8. Paul Bänziger says:

    Vorab vielen Dank an Marco Peter für die Darstellung der verschiedenen Office-Versionen und deren Werdegänge.
    Wie auch bei Linux ist es fraglich, inwieweit es sinnvoll ist, dass verschiedene Versionen existieren, was z.T. eine Ressourcen-Verschwendung bedeutet. Bei Linux ist es m.E. gravierender, weil es insgesamt die Verbreitung von Linux behindert, da nur wenige Hardware-Hersteller geneigt sind, z.B. Treiber für mehrere ähnliche Betriebssysteme zu entwickeln und mitzuliefern.
    Gewisse Analogien kennt man aus der Politik: demokratische vs. autoritäre Systeme, bzw. verschiedenartige Parteien. Wenn zu viele Meinungen aufeinandertreffen, führt dies selten zu einem gemeinsamen Weg bzw. sinnvollen Standards. Erfreulich ist zumindest, dass Apache- und Libre-Office weitgehend kompatibel sind.
    Aber auch im Software-Bereich gilt „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, weil oft zu wenig transparent ist, welches System für die eigenen Ansprüche das geeignetere ist.

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  9. CM says:

    Einen, wie ich finde großen, Unterschied zwischen AOO und LibO gibt es aber schon: Die neuen MS-Dateiformate (DOCX usw.) werden von AOO nur geöffnet/importiert, LibO hingegen ist in der Lage diese Formate auch zu schreiben.
    Ferner scheint mir auch die Kompabilität zumindest bei DOCX in LibO besser zu sein als in AOO (d.h. ich bekomme gelegentlich DOCX-Dateien die AOO schlecht oder nicht darstellt, LibO hingegen deutlich besser/originalgetreuer, insbesondere dann wenn dort Formularfelder enthalten sind).
    Eigentlich bin ich AOO-Fan (aus Gewohnheit vielleicht weil ich diese Suite seit V1.x bereits verwende), erwäge aber den Umstieg auf LibO. Insgesamt fände ich es -wie einige Vorkommentatoren auch- aber besser wenn beide Projekte wieder zusammen fänden.

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  10. Waldemar says:

    Es gibt Stand März 2015 aber einen ganz erheblichen Unterschied für die praktische Anwendung:

    Nutzt man unter Win 8.1 eines der inzwischen recht verbreiteten hochauflösenden Displays (in meinem Fall ein Notebook 15 Zoll mit Full HD-Display) ist die Darstellung der Texte in OpenOffice unangenehm verschwommen, während dieselbe Darstellung in LibreOffice nahezu die Qualität des aktuellen MS Office erreicht.

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  11. Impartial says:

    @Hill

    Man sollte ein bisschen über die Hintergründe wissen, bevor man solche Urteile fällt. Es war damals die Firma Oracle, die nach der Übernahme von Sun, dem Hauptentwickler von OOo, die Zusammenarbeit mit der OOo-Community de facto aufkündigte. Nur deshalb spaltete sich überhaupt die LO-Community ab und begann, aus dem vorhandenen ein neues Projekt zu entwickeln. Dass es bei dieser Trennung nicht gerade friedlich und freundschaftlich zuging, dürfte wohl klar sein, schließlich hatte Oracle dem OOo-Projekt recht rapide die Unterstützung entzogen bzw. das Projekt in eine Richtung gedrängt, in die die allermeisten Entwickler nicht gehen wollten.

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  12. Omi says:

    Vielen Dank für die ausführliche Information. Hab lange gegrübelt wo wohl der Unterschied zwischen den beiden Programmen ist. Jetzt weiß ich endlich, dass ich mich für LibreOffice entscheiden muß. Wäre schön, wenn ich jetzt noch einen Link zu der neuesten Version fände.

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  13. Matze says:

    Es ist die Rede von kleinen Unterschieden zwischen AOO und LO, sowie dass die Entwickler von LO eher neue Funktionen einbauen.

    Welche Funktionen sind das?
    Als einzige Unterschiede konnte ich bisher nur die Icons und den Namen erkennen.

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  14. Frank says:

    Möchte einfach nur Danke für deine Arbeit und das Teilen sagen.

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  15. Gunther says:

    Schöner Artikel! Ich kann mich aber leider immer noch nicht entscheiden… 🙁

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  16. Rusalki says:

    Hat zwar lange keiner mehr hier geschrieben, doch ich will dazu auch noch etwas sagen: Ja, das ist ein Artikel, der gefällt mir, erklärt er doch so Einiges.
    Ich habe mit allen Programmen, Office von Microsoft, OpenOffice und auch LibreOffice schon gearbeitet. Auf dem Laptop mit Win 10 ist auch noch Microsoft Office installiert und zusätzlich LibreOffice. Am Mac habe ich zuerst mit OpenOffice gearbeitet, dann LibreOffice probiert – und dabei werde ich auch bleiben, es gefällt mir einfach viel besser und ich habe nicht lange überlegen müssen, was für mich die bessere Alternative ist. Microsoft Office für den Mac muss ich nicht haben und diese neuen „Leasing-Versionen“gefallen mir gar nicht.
    Sollte ich mich neu entscheiden müssen – immer wieder LibreOffice.

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  17. Steffi says:

    Hi

    wie siehts denn mit den Makro-Kompatibilitäten in Excel aus? VBA?
    Office für Mac ist ja so buggy, dass ich nichts lieber als davon käme,
    brauche aber meine Makros … da läuft die halbe Buchhaltung mit…

    VG S

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  18. Jürg says:

    Hallöchen

    Habe gerade von OpenOffice auf LibreOffice gewechsel – hätte das schon viel frühe machen sollen – habe mich nur geärgert. Dabei sind es wie immer die kleinen dinge die einem das leben angenehm oder schwer machen. OpenOffice mache es eindeutig schwer… OpenOffice ist keine alternative zu ms office!

    Sonnige grüsse

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  19. thoraki says:

    Eine ganze weile habe ich abgewartet und beobachtet. Als sich dann immer noch keine annäherung bzw. verschmelzung der beiden weiterentwickelten staroffice-spielarten abzeichnete, habe ich Softmaker’s Freeoffice – denen ich zuvor stets kritisch gegenüber gestanden habe – installiert, ausprobiert … und damit ist es mir vorläufig egal, wer da wie und wann entwickelt. Ich komme jedenfalls gut zurecht.

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